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Montag, 18. Juni 2012

Pasta mit Hackfleischbällchen

Irgendwie erinnert mich dieses Gericht an die Patenfilme und ein ähnliches Rezept habe ich mal in einem "Mafia-Kochbuch" entdeckt. Bei uns sind Pasta mit Hackfleischbällchen eher weniger verbreitend, völlig zu unrecht! In den Staaten sind sie durch Italienische Einwanderer weit verbreitet. Bei Nudeln benutze ich immer De Cecco, aus dem Italienischen Großmarkt. Wenn es mal schneller gehen muss kann man auch einfach Salsiccia statt Hackfleischbällchen verwenden. Für Pastasaucen verwende ich stets Dosentomaten da diese unkomplizierter und meist aromatischer sind als frische.



Pasta mit Hackfleischbällchen

500g Spaghetti
400 g Hackfleisch
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 El geriebener Parmesan
100 g Speck
1 Dose Pelati
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
5 Wacholderbeeren
Butterschmalz
Olivenöl
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer

Speck, Zwiebel und Knoblauch würfeln, Rosmarin und Thymian hacken. Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit dem feingehackten Knoblauch, einer gewürfelten Zwiebel, Rosmarin und Thymian sowie dem Parmesan vermischen. Kleine Bällchen formen und im Butterschmalz und Olivenöl anbraten. In einem Topf ein wenig Olivenöl hinein geben und die restliche Zwiebel glasig dünsten, dann den Speck hinzu fügen. Pelati, Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt hinein geben. 15 Minuten Köcheln lassen und die angebratenen Bällchen hinein geben. Nudeln nach Packungsanleitung kochen und die Nudeln mit der Sauce servieren.

Donnerstag, 5. April 2012

Drei Spezialitäten vom Grill

Das erste Grillen im neuen Jahr, endlich scheint die Sonne und man kann sich auch etwas länger draußen aufhalten, jedenfalls vorgestern. Eigentlich sollte es ein kleines Menü geben, doch die Nachspeise ist ausgefallen... also drei Spezialitäten die schon lange auf meiner Liste standen. In allen drei Gerichten ist ein guter Spirituose, denn was man gerne trinkt, kann nicht schlecht sein in dem was man gerne isst. Also gab es Gin von Tanqueray, Rum von Appelton und Bourbon von Wild Turkey. Alles in allem gut gelungen und ein würdiger Grill-Start ins Jahr.

Garnelen mit einer Appelton-Rum-Sauce
***
Bacon Balls mit einer gegrillten Tanqueray-Gin-Gaspacho
***
Spareribs mit einer Wild Turkey-Glasur und Coleslaw

Hier die Bilder...



Sonntag, 25. März 2012

Cobb Salad

Noch ein Salat der US Küche für zwei. Die Grundidee eines Cobb Salad gefällt mir sehr gut. Alle Zutaten werden getrennt serviert und erst am Tisch zusammen mit dem Dressing vermischt. Ebenfalls könnte ich mir vorstellen alle Zutaten auf den Tisch zu stellen sodass sich jeder seinen Salat individuell zusammen stellen kann. Bei den Zutaten sind der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt, als Klassisch gelten Römersalat, krosse Speckwürfel, Tomatenwürfel, Ei und Oliven. Als Salatdressing gab es bei mir ein Honey-Mustard-Dressing. Also genau nach meinem Geschmack! Man kann mit diesem Rezept sehr gut Reste verwenden und sich seinen Salat nach Geschmack, zusammen bauen!




Cobb salad

150 g Bacon
1 Paprika
1 Roma Salat
1 - 2 Frühlingszwiebeln
1 Gärtner Gurke
1 Apfel
2 Tomaten
1 Hühnerbrust
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
2 Lorbeerblätter

1 El Honig
1 El Senf
2 El Petersilie, gehackt
2 El Rotweinessig
8 El Olivenöl
Salz, Pfeffer

Tomaten, Frühlingszwiebel, Paprika und Gurke waschen sowie fein würfeln. Apfel schälen und ebenfalls würfeln. Den Salat waschen und schleudern, in feine Streifen schneiden. Für das Honey-Mustard-Dressing, Honig mit dem Senf, der Petersilie, dem Essig sowie Salz und Pfeffer verrühren. Die Hühnerbrust Salzen und Pfeffern und mit den Lorbeerblättern, dem Rosmarin und dem Knoblauch von jeder Seite Anbraten. Bei 150° in den Ofen schieben. Bacon in einer Pfanne knusprig braten. Alle Komponenten sperrt auf den Tellern anrichten.

Donnerstag, 22. März 2012

Bourbon Chicken and Mashed Potatoes with Bacon

Heute wird's mal wieder Amerikanisch und es geht in den Süden. Chicken with Mashed Potatoes ist traditionell und klassisch. Einfach und schnell zuzubereiten. Beim Kartoffelbrei machen sich sehr kross gebratene Speckwürfel besonders gut, dazu noch einen Schuss Sahne und ein Stückchen Butter. Eine Mehlschwitze verwende ich eigentlich kaum. Doch bei dieser Sauce ist sie angebracht. Ein guter Hühnerfond ist die Grundlage der Sauce. Sie kann bei Bedarf auch variiert werden z.b. mit ein wenig Chipotle Powder.



Bourbon Chicken

4 Hühnerbrüste
500 ml Hühnerbrühe
1 El Mehl
3 El Butterschmalz
2 Frühlingszwiebeln
2 El Bourbon
Salz, Pfeffer

Hühnerbrüste etwas flach klopfen und halbieren. Salzen und Pfeffern und im Butterschmalz knusprig anbraten. Bei 180° in den Ofen schieben. Das Fett aus der Pfanne schütten und 1 El Butter im Bratensatz schmelzen, Mehl dazu geben und etwas bräunen lassen. Den Bourbon hinzu fügen und verdampfen lassen. Die Brühe dazu geben und auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren. Frühlingszwiebeln hacken und dazu geben.

Mashed Potatoes with Bacon

800 g Kartoffeln, mehlig
200 ml Sahne
100 g Speck
2 El Butterschmalz
1 Zweig Rosmarin
50 g Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Sahne in einem Topf erhitzen und den Rosmarin Zweig dazu geben. 15 Minuten stehen lassen und danach den Zweig entfernen. Speck fein würfeln und in einer Pfanne mit dem Butterschmalz knusprig braten. Kartoffeln zerstampfen und mit der Sahne und der Butter vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Speckwürfel darüber streuen.

Montag, 3. Oktober 2011

Barbecue Spareribs with Honey Glaze

Richtiges Amerikanisches Barbecue wird bei uns kaum praktiziert. Das liegt wohl daran das Grills wie Smoker oder Kugelgrills eher weniger verbreitet sind. Mit diesen Grills kann man auch indirekt grillen, deswegen sind sie unerlässlich für das langsame Barbecue. Ich habe einen Kugelgrill, denn wir grillen öfter indirekt als direkt, vom Gedanken einen Smoker zu kaufen hab ich mich jedoch verabschiedet. Spare Ribs sind in den USA nach Beef Brisket die Königsdisziplin. Wenn man keinen Kugelgrill besitzt kann man sie auch bei 130° im Backofen zubereiten. Als Gewürz nehme ich Chef Paul Prudhommes Pork and Veal Magic, erhältlich bei BOS Food. Zu den Spareribs gab es eine Ofenkartoffel mit Sauerrahm und einen Caesar Salad.



Spareribs with Honey Glaze

2 Kilo Spareribs
4 El Veal an Pork Magic
5 El Ketchup
4 El Honig
3 Zweige Thymian
1 El Worcestershiresauce
1 El Sojasoße
400 Ml Cidre
3 El Bourbon

Spareribs mit dem Gewürz einreiben und einzeln in Frischhaltefolie einwickeln, über Nacht marinieren lassen. Den Grill mit einem Anzündkamin für das Indirekte Grillen bei circa 130° vorbereiten. Die Spareribs in die indirekte Zone geben und den Deckel schließen. Lüftungsschlitze auf die größte Stufe stellen. Nach 1 1/2 Stunden die Spareribs aus dem Grill nehmen und in eine Auflaufform zusammen mit dem Cidre und dem Bourbon geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und für eine 1/2 Stunde auf den Grill geben. Ketchup, Honig, Thymian, Worcestershiresauce und Sojasoße vermischen. Wenn die halbe Stunde vorüber ist die Spareribs wieder auf den Grill legen und alle 15 Minuten mit dem Glaze bestreichen. Nach drei Schichten Glaze servieren. Evtl. müssen einmal Kohlen nachgelegt werden.

Donnerstag, 15. September 2011

Amazing Clubsandwich

Barfood, dazu fällt mir sofort Clubsandwich ein. Ein Clubsandwich heißt bei mir 3 Scheiben Toast, gebratene Hühnerbrust, Speck und Schnittlauch-Mayonnaise dazu kommen noch Tomaten und knackiger Salat. Die Hühnerbrust bekam eine Marinade mit Limettensaft und Cajun Seasoning. Für die Schnittlauch-Mayonnaise habe ich die Variante ohne Ei, dafür mit Milch gemacht. Dazu noch Kartoffelchips, ich mache mir nicht die Mühe Kartoffeln selbst zu frittieren denn ich habe Lisa´s Kartoffelchips entdeckt. Die Chips kommen direkt aus dem Kessel und werden nur aus frischen Kartoffeln mit Schale hergestellt, natürlich ohne Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe . Nur Kartoffeln, Sonnenblumenöl und Salz waren auf der Zutatenliste. Ebenfalls super sind die Chips von Kettle. Zusammen mit einem Gin Tonic vielversprechend für einen gelungenen Abend.



Clubsandwich

3 Scheiben Toast
3 Scheiben Speck
1 Hühnerbrust
100 ml Yoghurt
150 ml Sonnenblumenöl
1 Tl Cajun Gewürzmischung
1 Limette
50 ml Milch
1 Zitrone
1 Knoblauchzehe
1 Tl Senf
Fleur de Sel, Pfeffer
50 g Kratoffelchips, gesalzen
2 grüne Oliven, gefüllt
2 Knotenspieße

Hühnerbrust mit dem Cajun Seasoning, dem Limettensaft und dem Yoghurt in einen Gefrierbeutel geben. Verschließen und kräftig schütteln. Über Nacht marinieren lassen. Für die Mayonnaise die Knoblauchzehe fein hacken. In einen hohen Becher Milch, Knoblauch, Senf und 1 Tl Zitronensaft geben. Mit einem Stabmixer aufmixen und langsam 125 ml Sonnenblumenöl einfließen lassen. Mit gehacktem Schnittlauch Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft abschmecken. Die Hühnerbrust aus der Marinade nehmen und mit dem restlichen Sonnenblumenöl von beiden Seiten anbraten, anschließend bei 150° 10 Minuten in den Ofen geben. Heraus nehmen und einen Moment ruhen lassen, in einer weiteren Pfanne den Speck knusprig braten. Salat waschen, Tomaten und die Hühnerbrust in Scheiben Schneiden. Toast toasten und jede Scheibe mit der Mayonnaise bestreichen, auf 2 Scheiben die Hühnerbrust, Speck, Tomaten und Salat geben. Zusammen setzten und einen kleinen Bambusspieß mit einer Olive hineinstecken sowie mit den Chips servieren.

Samstag, 3. September 2011

Dirty Rice

Reisgerichte mag ich sehr gerne, wie auch Dieses. Dirty Rice ist ein bekanntes Gericht der Cajun Küche und besteht aus Reis und Hühnermägen. Zum Glück gibt es auch in den Bayous viele Menschen die Ressentiments gegen Hühnermägen haben. Also ersetzen viele die Hühnermägen mit Hackfleisch. In diesem Gericht bildet wie in vielen Gerichten der Cajun Küche die Heilige Dreifaltigkeit die Grundlage. Die Holy Trinity besteht aus gewürfelter Zwiebel, Stangensellerie und grüner Paprika. Das kräftige Reisgericht ist genau das richtige für heiße Tage.


Dirty Rice

400 g Reis
100 g Speck
300 g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 grüne Paprika
2 Stangen Stangensellerie
3 Lorbeerblätter
6 Zweige Thymian
1 kleiner Bund Petersilie
2 El Cajun Gewürz
4 El Öl
3 Knoblauchzehen
1 El Worcestershiresauce
5 Spritzer Tabasco
1 Dose Kidneybohnen
1 Bund Frühlingszwiebeln

Den Reis kochen und abgießen. Speck, Paprika, Stangensellerie, Zwiebel und die Knoblauchzehen würfeln. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden. Kidneybohnen abtropfen lassen. In eine große Pfanne das Öl geben und den Speck knusprig braten, wenn der Speck knusprig ist die Lorbeerblätter, den Knoblauch und das Hackfleisch hinzufügen. 4 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen dann die "heilige Dreifaltigkeit" Paprika, Stangensellerie und Zwiebel hineingeben. Nochmals 4 Minuten braten lassen. Dann den Reis hinein geben und 10 Minuten braten lassen. Petersilie hacken und mit den Frühlingszwiebeln sowie den Bohnen hineingeben. Mit der Worcestershiresauce, dem Tabasco, dem Cajungewürz, Salz und Pfeffer würzen.

Montag, 29. August 2011

Bagel with Tarragon Cream Cheese and Lox

Als ich in München Bagels sah konnte ich nicht widerstehen welche mitzunehmen, denn bei mir zuhause gibt es leider keine. Ein Bagel-Klassiker ist natürlich der mit Frischkäse und Räucherlachs. Ich habe ihn ein wenig verfeinert und den Frischkäse mit reichlich Estragon gewürzt, denn so bekommt er ein angenehmes erfrischendes Aroma. Der Lachs sollte unbedingt gute Qualität haben, ich habe deswegen Bioräucherlachs genommen. Die zweifarbigen Tomaten stammen aus eigenem Anbau.


Bagel with Tarragon Cream Cheese and Lox

1 Bagel
100 g Räucherlachs
100 g Frischkäse
3 Zweige Estragon
1 Zitrone
1 Salatblatt
2 kleine Tomaten

Estragon hacken und mit dem Frischkäse mischen. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer würzen. Tomaten in Scheiben schneiden. Bagel halbieren und mit dem gewaschenen Salat, Tomaten, Frischkäse und Räucherlachs belegen. 

Dienstag, 19. Juli 2011

Maine Shrimp Cocktail

In Maine gibt es viele Fischrestaurants und eine bleibte Vorspeise in den USA ist der Shrimp Cocktail, unter dem man etwas anderes versteht als Hierzulande. Bei uns werden Krabben oder Shrimps in Cocktailsauce ertränkt. Doch diese Sauce ist dort nur unter dem Namen Marie Rose Sauce bzw. Fry Sauce bekannt. In Amerika jedoch versteht man unter Cocktailsauce eine Sauce aus Ketchup, Meerrettich und Chilisauce. Diese Sauce wird zu gekochten Shrimps serviert, vorzugsweise auf Eis, manchmal mit Austern. Ich habe zweierlei Saucen gemacht, einmal eine Marie Rose Sauce und eine amerikanische Cocktailsauce, zusammen mit Crevettten eine köstliche Vorspeise. Statt normaler Mayonnaise habe ich eine ohne Ei, dafür mit Milch genommen. Eine leckere Alternative für alle Menschen, die wie ich, ein Problem mit rohem Ei haben.


Maine Shrimp Cocktail

24 Crevetten
4 Salatblätter
1 Zitrone
Crushed Ice

4 Glasschüsseln mit dem Eis auffüllen und die Zitrone vierteln. Die beiden Dips in 8 kleine Schälchen gießen und mit den Crevetten auf das Eis geben. Mit jeweils einem Salatblatt und einem Zitronenviertel garnieren.

Marie Rose Sauce

4 El Mayonnaise
1 El Ketchup
1 Tl Cognac
1 Tl Zitronensaft
1 Msp. Pimenton della Vera, dulce
Salz, Pfeffer

Mayonnaise mit Ketchup und dem Cognac vermischen. Die Sauce mit dem geräucherten Paprikapulver, dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Cocktailsauce

3 El Ketchup
1 Tl Meerrettich, gerieben
2 El Chilisauce
1 Tomate
Salz, Pfeffer

Die Tomate entkernen und den Strunk heraus schneiden, zu Brunoise fein würfeln. Ketchup mit der Chilisauce vermischen. Den Meerrettich reiben und mit den Tomaten in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft würzen.

Freitag, 15. Juli 2011

Ranch Dressing Dry Mix

Nach dem kleinen Abstecher in das fernöstliche China zurück in die Staaten. Kürzlich fragte ich einen Bekannten, der lange in Hawaii gelebt hat, was wohl das beliebteste Dressing in den USA sei. Er antwortete... Ranch Dressing. Das auf Mayonnaise und Buttermilch basierende Dressing entstand auf der Hidden Vally Ranch in Santa Barbara, Kalifornien. Den Gästen des Bed and Breakfast schmeckte die Salatsoße so gut, dass die Erfinder damit begannen ihr Rezept zu vermarkten. Als Fertigdressing in der Flasche, aber auch als Dry Mix, der nur noch mit Mayonnaise und Buttermilch angerührt werden muss. Ich habe ein Rezept für einen Dry Mix gefunden und daraus ergaben sich mehrere Schwierigkeiten. Erstens habe ich dehydrierte Zwiebel und Knoblauch immer als komisch, muffig abgetan. Zweitens mag ich Mayonnaise nicht so gerne. In vielen Gewürzmischungen ist jedoch Zwiebel und Knoblauch drin. Nachdem ich es sogar auf der Zutaten-Liste eines Gewürzes auf Ingo Hollands Webseite gesehen hatte, fing die Suche an. Es muss auch granulierte Zwiebel und Knoblauch in guter Qualität geben. Auf dem Wochenmarkt in meiner Heimatstadt habe ich dann bei einem Gewürzhändler dehydrierten Bayerischen Zwiebel und Knoblauch gefunden, der mich überzeugt hat. Wie schon beim Caesar Dressing hab ich Mayonnaise durch Crème fraîche ersetzt.



Ranch Dressing Dry Mix

3 El dehydrierter Knoblauch
3 El dehydrierte Zwiebel
3 El getrocknete Petersilie
3 El getrockneter Thymian
2 El Fleur de Sel
2 El Pfeffer, gemahlen

Alle Zutaten miteinander vermischen und in einem Schraubdeckelglas lichtgeschützt aufbewahren.



Ranch Dressing

200 g  Crème fraîche
250 ml Buttermilch
2 El Ranch Dressing Dry Mix

Die Crème fraîche mit der Buttermilch glatt rühren und mit dem Dry Mix würzen. Hält sich problemlos 2 Tage im Kühlschrank und kann als Dressing sowie als Dip verwendet werden. Für eine würzigere Variante 2 El kross gebratene Speckwürfel zum Dressing geben.

Montag, 27. Juni 2011

Kleines Abendessen für mich

Heute gab es einen Burger für mich und zwar einen der es in sich hatte. Tolles Rinderhack, Speck und hausgemachte Barbecue Sauce, dazu kamen noch Salat aus dem eigenen Garten, Tomaten, Käse, Essiggurke und Zwiebel. Für die Barbecue Sauce bin ich vor zwei Wochen einen halben Tag in der Küche gestanden, das Rezept hab ich selbst entwickelt. Da ich die Sauce auch für Spare Ribs und allerlei Gegrilltes benutze, hab ich gleich 5 Liter gekocht, heiß in sterilisierte Gläser gefüllt und nochmal im Dampfgarer konserviert. Als Hamburger Bun habe ich eine glatte Semmel benutzt, wer meint man müsse für Hamburger nur die langweiligen Industrie Buns benutzen sollte sich mal die Cheese Burger Society ansehen. Als Vermarktung für Käse aus Wisconsin gedacht, gibt sie tolle Ideen für den perfekten Burger. Für einen Burger lohnt es sich kaum den Holzkohlegrill zu benutzen, also habe ich das Burger Patty auf dem Gasgrill gemacht. Als Beilage gab´s Curry French Fries aus dem Ofen, da es für mich ebenfalls ein wenig übertrieben ist für eine Portion Fries einen Topf mit Öl aufzusetzen.  Alles in allem ein leckeres Abendessen und als Nachspeiße gab es einen schnellen Waldbeeren Cobbler.  Die drei Rezepte sind für eine Person angegeben.




"Kochkunst Burger"

200 g Rinderhack
70 g Speck
1 Scheibe Cheddar
1 Tomate
1 kleine Zwiebel
2 Salatblätter
1 Essiggurke
1 glatte Semmel
Hausgemachte BBQ Sauce

Tomaten, Essiggurke und Zwiebel in Scheiben schneiden, Salatblätter waschen. 
Aus dem Rinderhack eine Scheibe formen und 30 Minuten kalt stellen. Das Patty herausnehmen und von jeder Seite 3 Minuten grillen, 1 Minute vor dem Ende der Garzeit die Scheibe Cheddar auflegen. Nebenbei ebenfalls den Speck grillen, bis er schön kross ist.  Die Semmel halbieren und mit den Zutaten belegen.

Curry French Fries

300 g Kartoffeln, mehlig kochende
3 EL Olivenöl
1/2 Tl Curry
1 Msp. Pimenton de la Vera, dulce
Fleur de Sel

Die Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden. In eine Schüssel geben und gut mit dem Olivenöl, dem Curry und dem geräuchertem Paprikapulver vermengen. Bei 180° Ober-Unterhitze 25 Minuten im Backofen backen.

Waldbeeren Cobbler

3 El gefrorene Waldbeerenmischung
1 El Orangenlikör
3 El Mehl 
1 El Butter
1 El Rohrzucker, unraffiniert
1 Tl Mandelplättchen

Die Waldbeeren in eine Ofenfeste Form geben und mit Orangenlikör begießen. Die Butter mit dem Rohrzucker schaumig rühren und nach und nach das Mehl zufügen bis die Mischung krümelig wird. Auf den Früchten verteilen und 15 Minuten bei 180° Ober-Unterhitze backen. Während der Cobbler bäckt die Mandelplättchen in einer Pfanne anrösten und vor dem servieren über den Cobbler geben. 

Sonntag, 26. Juni 2011

Bourbon-Koteletts mit Meerrettich Apfelmus

Lust auf Fleisch, genauer gesagt Schwein muss es sein! Wie wohl die meisten habe auch ich schon mal Supermarktfleisch auf dem Teller gehabt ... Metzgereien zu, und als Notlösung etwas abgepacktes gekauft... einmal und nie wieder, dann lieber vegetarisch.   Denn mit dem zubereiten ist die Enttäuschung da ... erstens sieht abgepacktes Supermarktfleisch meist nicht besonders schmackhaft aus, zweitens verliert es beim Braten eine Menge Wasser ... auch der Geschmack erinnert nur entfernt an das normal gekaufte Fleisch beim Metzger des Vertrauens. In meiner Stadt gibt es mehrere Metzger die ich je nachdem was ich haben möchte besuche... für Leberkäse hab ich einen, für Weißwurst und eben für Schweinefleisch. Vor ein paar Jahren hat dieser angefangen Schweinefleisch vom Schwäbisch-Hällisches Schwein anzubieten und nun gibt es nur noch das bei ihm. Geschmack überzeugt eben. Besonders schön sind immer die Koteletts, marmoriert sind sie und außen mit einem wunderbaren Fettrand. Im Rezept habe ich die Koteletts in einer Marinade aus Bourbon, Rohrzucker und Gewürzen eingelegt und dazu ein scharfes Meerrettich-Apfelmus als Kontrast gesetzt. Das Ergebnis war ausgesprochen lecker. Die Koteletts habe ich gegrillt, einfach die Beste Art ein schön krosses Ergebnis mit einem leichten Rauchgeschmack zu bekommen.



Bourbon-Koteletts mit Meerrettich Apfelmus

4 Koteletts 
100 ml Bourbon 
175 ml Apfelsaft 
100 g Rohrzucker 
5 Nelken 
3 Lorbeerblätter 
5 Pimentbeeren 
Piment de Espilette 
Maldon Sea Salt 
2 Äpfel 
1 El Meerrettich, frisch Gerieben 
1/2 Tl Zimt 
2 Sternanis

100 ml Apfelsaft aufkochen und mit dem Bourbon und dem Zucker mischen. Abkühlen lassen und  die Nelken, Lorbeerblätter und Pimentbeeren beigeben. Die Koteletts 6 Stunden in dem Sud marinieren lassen. Für das Apfelmus, die Äpfel schälen und kleinschneiden, mit dem restlichen Apfelsaft und dem Sternanis weichkochen lassen, mit einer Gabel zerdrücken. Pikant mit Meerrettich und Zimt abschmecken. Die Koteletts gut abtropfen lassen und von jeder Seite 4 - 7 Minuten über Holzkohle grillen. Mit Maldon Sea Salt sowie Piment d'Espelette bestreuen und mit dem Apfelmus servieren.

Montag, 16. Mai 2011

Glasierte Wachteln mit Selleriestampf

Nachdem es in der letzten Zeit etwas ruhig geworden ist im Blog gibt es heute einen neuen Post. Fürs erste der letzte Post zum Amerika-Thema. Ich knabbere gerne an Knochen und da kommt eine Wachtel gerade richtig. Wachteln haben ein tolles Fleisch, dunkler als Hühnchen und es erinnert auch mehr an Tauben, mit denen man dieses Rezept übrigens auch gut machen kann.  Dies ist ein sehr würziges Rezept das durch den Kontrast aus Süße und Schärfe besticht. Die Süße entsteht durch den Rohrzucker und die Schärfe durch das Chilipulver, das ich durch Piment de Espelette ersetzt habe. Da dieses neben der Schärfe auch sehr fruchtig ist, was wohl am Mikroklima des Baskischen Bergdorfes Espelette liegt.





Glasierte Wachteln

4 Wachteln
8 Scheiben geräuchertes Wammerl
2 EL Butter
3 El Rohrzucker
12 EL Worcestershiresauce, vorzugsweise von Lea & Perrins
2 EL gehackte Petersilie
1/2 Tl Piment de Espelette
3 ELOlivenöl
Fleur de Sel, Pfeffer 

Die Wachteln am Rückrat aufschneiden und mit den Händen flach drücken. Mit dem Olivenöl bestreichen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Piment de Espelette würzen. Eine Pfanne erhitzen und die Vögel von beiden Seiten zirka 5 Minuten knusprig braten. Den in Streifen geschnittenen Speck dazu geben und ebenfalls knusprig braten lassen. Die Wachteln heraus nehmen und bei 180° in den Ofen geben. Die Hitze in der Pfanne reduzieren und den Rohrzucker sowie die Butter zugeben, sobald der Zucker zu karamellisieren beginnt die Worcestershiresauce, das Piment de Espelette und 4 El Wasser zugeben. Die Wachteln im Abstand von 3 Minuten 2 mal mit der Soße bestreichen und zusammen mit dem Selleriepüree und der restlichen Glasur und mit Petersilie bestreut servieren. 

Selleriestampf

400 g Sellerie
300 g Kartoffeln
1 großes Stück Butter
8 El Rahm
1 El Walnussöl
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Den Sellerie und die Kartoffeln würfeln und in Salzwasser weich kochen lassen. Abgießen und mit der Butter und dem Rahm zerdrücken. Mit dem Walnussöl, der Muskatnuss sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 7. April 2011

Zitronenvichysoisse mit Forellenkaviar

Heute gibt es eine kalte Suppe mit einem französischen Namen aus New York!
Louis Diat, ein aus der schönen Stadt Vichy stammender Koch, soll die Suppe Anfang des 20. Jahrhundert im Ritz erfunden haben. Er erinnerte sich dabei an eine ähnliche Suppe, die er und sein Bruder als Kinder warm gegessen hatten. Hier eine veränderte Version mit Zitronensaft und Forellenkaviar. Sehr gut schmeckt sie auch mit Limette statt Zitrone. Doch leider sind unbehandelte Limetten schwer zu bekommen, denn im Rezept wird die Schale der Zitrusfrucht benötigt. Der Lauch, die Kartoffel, die Creme Fraiche und der salzige Forellenkaviar ergeben eine erfrischende Kombination die besonders an heißen Tagen gut schmeckt.




Zitronenvichysoisse

Für 4 Portionen als leichte Hauptspeise:

500 g Kartoffeln
500 g Lauch
1 L Hühnerbrühe
300 g Creme Fraiche, plus Creme Fraiche zum Servieren
1 Zitrone, Saft und Schale
3 EL Butter
30 g Forellenkaviar
Fleur de Sel, weißer Pfeffer

Den Lauch waschen und in Ringe schneiden, Kartoffeln schälen und würfeln. Beides in Butter anschwitzen und mit der Hühnerbrühe aufgießen. Das Gemüse weichkochen lassen und pürieren. Creme Fraiche zugeben und mit Fleur de Sel, weißem Pfeffer, Saft und Schale eine Zitrone würzen. 3 bis 4 Stunden kalt stellen. Auf jede Suppe einen Klecks Creme Fraiche geben und mit dem Forellenkaviar garnieren.

Donnerstag, 31. März 2011

Caesar Salad My Way

Das Orginalrezept wurde von Cesare Cardini in seinem Restaurant "Caesar’s Place" in Tijuana erfunden. Der Legende nach hatte er am 4. Juli 1924, dem Nationalfeiertag der USA einen so großen Ansturm dass er beschloss die noch ausreichend vorhanden Zutaten zu einem Salat zu verarbeiten, der Ceasare Salad war geboren. Das Orginal sieht nur Römersalat, Parmesan, Croutons und Ei vor, für ein leichtes Hauptgericht habe ich den Salat abgewandelt und als zusätzliches Topping gab es Saltimbocca vom Bayerischen Gickerl. Meine Variante ist ein wenig umfangreicher und dieser Salat hat alle Zutaten die mir schmecken: knackiger Salat, Parmesan, Sardellen, knusprige Croutons, Speck und Hühnerbrust. Ich habe das Ei bewusst ausgelassen und durch einen Esslöffel Crème fraîche ersetzt, da ich rohes Ei, sofern ich es selbst verarbeite nicht sehr gerne mag. Die Crème fraîche erzeugt ebenfalls die gewünschte Emulsion und harmoniert gut mit den anderen Zutaten.



Caesar Salad My Way

Zutaten für 4 Personen:
3 Hühnerbrüste
12 Scheiben Bacon
12 Salbeiblätter
1 Knoblauchzehe
4 Sardellenfilets in Öl
1- 2 EL Creme Fraiche
2 EL Essig
7 EL Olivenöl
1 Römersalat oder 4 Salatherzen
75g Parmesan, plus Parmesan zum Servieren
Fleur de Sel, Pfeffer
1 Grundrezept Garlic Parmesan Croutons

Für das Saltimbocca die Hühnerbrüste jeweils in 4 Teile teilen und jeden Streifen mit einem Salbeiblatt belegen, die Streifen dann mit einer Scheibe Bacon umwickeln. Salat schneiden und waschen. Für das Caesar Dressing den Parmesan reiben und den Knoblauch sowie die Sardellen fein hacken. Den Essig mit Fleur de Sel und Pfeffer verühren, die restlichen Zutaten beifügen und so lange rühren bis sich eine Emulsion bildet. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Hühnerbruststreifen scharf anbraten, bei 120° im Ofen fertiggaren. Den Salat anmachen und auf Teller geben, mit dem Saltimbocca und den Croutons belegen. Zum Schluss Parmesan darüber hobeln.

Montag, 28. März 2011

Garlic Parmesan Croutons

Wie schon erwähnt drehen sich die ersten paar Blogeinträge um die Amerikanische Küche, die mehr ist als Burger, Hot Dog und co.
Die Küche des Nordamerikanischen Kontinents ist vielfältig und durch viele Einflüsse geprägt, die Küche des Südens hat sich durch französische Einwanderer und durch das Soulfood, die Küche der Schwarzen Bevölkerung entwickelt und die Küche Neuenglands durch die Englischen Siedler, so könnte man über jede Regionalküche Einflüsse aufzählen. Da die USA ein Einwanderungsland sind brachten alle die in die Neue Welt kamen etwas aus ihrer Küche mit, beim heutigen Rezept waren es wohl die Italiener mit Parmesan und Oregano. Das erste Rezept das ich vorstellen möchte ist ein Grundrezept und wird für meinen nächsten Blogeintrag benötigt. Ich finde gute Croutons bereichern jeden Blattsalat und diese verbinden meine Vorlieben für krosses Weißbrot und Parmesan. Durch das Backen im Backofen werden sie außerdem gleichmäßig braun und brauchen weniger Öl.






Garlic Parmesan Croutons

Zutaten:

1/2 Baguette
4 EL Olivenöl
3 EL Parmesan
1 Knoblauchzehe
1 Msp. geräucherter Paprika, scharf
1/2 TL Oregano, getrocknet

Das Weißbrot in Würfel von 1,5 cm schneiden, Knoblauch fein Würfeln und den Parmesan reiben. Paprika, Oregano, Knoblauch und das Öl in einer Schüssel verrühren. Die Brotwürfel beifügen und vermischen sodass jeder Brotwürfel mit dem Gewürzöl benetzt ist. Im Backofen bei 180° Ober-Unterhitze goldbraun backen, dann mit dem Parmesan bestreuen und nochmals 3 Minuten backen.

Am besten lauwarm servieren.